Statement:Grüne: Helfen darf kein Risiko sein

Mit der landesweiten Kampagne „Wer hilft, verdient Respekt“ machen die rot-grüne Landesregierung und zentrale Akteur*innen des Gesundheitswesens gemeinsam auf Übergriffe gegen Beschäftigte aufmerksam.

Mit der landesweiten Kampagne „Wer hilft, verdient Respekt“ machen die rot-grüne Landesregierung und zentrale Akteur*innen des Gesundheitswesens gemeinsam auf Übergriffe gegen Beschäftigte aufmerksam. Plakate, Kinowerbung und Informationsmaterialien sollen das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dazu sagt Eva Viehoff, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion:

Wer im Krankenhaus, in der Praxis oder im Rettungsdienst Hilfe sucht, begegnet Menschen, die ihrer Arbeit oft unter hohem Druck nachgehen und sich häufig in Situationen befinden, in denen es um viel geht. Dass ausgerechnet solchen Menschen Aggression, Drohungen und Gewalt entgegenschlagen, darf nicht Normalität werden. Angst, Schmerzen oder lange Wartezeiten können Patient*innen und Angehörige an ihre Grenzen bringen. Sie dienen aber unter keinen Umständen als Rechtfertigung dafür, diese Grenze gegenüber anderen zu überschreiten. Helfen darf kein Risiko sein.

Deshalb ist die jetzt gestartete, landesweite Kampagne so wichtig. Sie bringt zum Ausdruck, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber offenbar aber immer wieder in Erinnerung gerufen werden muss: Wer für andere da ist und Hilfe leistet, darf nicht zum Ziel von Wut und Aggression werden. Beschäftigte im Gesundheitswesen sollen sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Sie sollen ihre Mitmenschen versorgen und ihnen helfen können. Dazu gehört auch, dass wir als Gesellschaft sehr klar sagen, welches Verhalten wir nicht akzeptieren.

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