Landkreis Osterholz Grüne: Ergebnisse zur Explosion in Ritterhude sind unbefriedigend – Grüne fragen nach

Für die grüne Landtagsfraktion bleiben allerdings weiterhin Fragen offen. Daher hat die umweltpolitische Sprecherin Imke Byl im Namen der Fraktion eine Unterrichtung durch die Landesregierung beantragt.

 

Dazu sagt Eva Viehoff, grüne MdL in der Region: “Heute ist klar: Der Ausbau der Fabrikanlage mitten im Wohngebiet hätte niemals erfolgen dürfen. Diese Erkenntnis kam jedoch zu spät. Der Unfall von Ritterhude muss eine Mahnung bleiben. Die neue Landesregierung muss an den verschärften Auflagen für die Gewerbeaufsicht festhalten, um die Risiken für Menschen und Umwelt aus dem Betrieb von Industrieanlagen zu minimieren.

 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden auch dadurch erschwert, dass die Genehmigungslage nur schwer nachzuvollziehen war. Die rot-grüne Landesregierung hatte schon 2015 festgestellt, dass die Anlage teils ohne die erforderlichen Genehmigungen betrieben wurde bzw. Genehmigungen unpräzise formuliert waren. Genehmigungsbehörden und externen Gutachtern war das jahrelang nicht aufgefallen. Dieses Versagen hatte verheerende Folgen.“

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