Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung Bei Nexans Hannover bangen 500 Beschäftigte um ihren Job: Was hat die Landesregierung alles getan, um den Wegfall der Arbeitsplätze zu verhindern?

Bei Nexans Hannover bangen 500 Beschäftigte um ihren Job: Was hat die Landesregierung alles getan, um den Wegfall der Arbeitsplätze zu verhindern?

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass der Kabelhersteller Nexans voraussichtlich sein Werk in Hannover schließen wird. Damit würden 500 Arbeitsplätze verloren gehen. Im Wirtschaftsausschuss des Rates der Stadt Hannover am 8. Februar 2019 fragte die CDU-Fraktion, was die Stadtverwaltung unternommen habe, um die Schließung des Standortes zu verhindern. Die Stadtverwaltung gab an, dass der Oberbürgermeister Hannovers im Gespräch mit Nexans sei. Diese Antwort genügte der CDU als Antwort nicht und kritisierte, dass „eine mangelnde Kommunikation“ festzustellen sei. Schließlich „müsse es doch darum gehen, alles zu tun, um den Wegfall der Arbeitsplätze zu verhindern“ (HAZ 11.2.2019). Der Sitz des börsennotierten Kabelherstellers Nexans befindet sich in Paris. Es gibt Produktionsstandorte in 34 Ländern. Für Nexans arbeiten rund 26.000 Beschäftigte. Das Unternehmen erzielte 2017 einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro. Nexans gehört zu den drei größten Kabelherstellern weltweit.

1.      Welches Mitglied der Landesregierung hat wann genau mit welchen Vertreter*innen des Kabelherstellers Nexans über die mögliche Schließung der Niederlassung in Hannover gesprochen?

2.      Was waren die Ergebnisse der jeweiligen Gespräche?

3.      In welcher Weise hat die Landesregierung alles getan, um den Wegfall der 500 Arbeitsplätze bei Nexans in Hannover zu verhindern?

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